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MX 267Maddrax
Band 267
Die Götter des Olymp

Autor: Oliver Fröhlich
Cover: Arndt Drechsler
Erscheinungsdatum: 13.04.2010
Genre: Postapokalyptische Fantasy-Abenteuer-SF
Zyklus: Schatten

Sternensonde Wertung:
Gut

 

Zusammenfassung:

Maddrax wird in einer geheimen Aktion zum Olympus Mons gebracht. Dort finden Ausgrabungen statt und man erwartet von Matt Unterstützung bei der Entschlüsselung einer geheimen Anlage die freigelegt wurde. Hinter den Vorgängen steckt die oppositionelle Organisation „Pro-Mars“. In der Anlage wurde ein Ur-Hydree in einer Zeitblase entdeckt. Vor Urzeiten wurde die Anlage unter der Leitung von Quesra’nol gebaut um die zu starke Strahlung des Kristalls zu isolieren, dessen Emission für die Intelligenzentwicklung der Hydriten verantwortlich ist. Während auf dem Mars Jahrmillion vergehen, verstreichen für den Ur-Hydree nur Sekunden bis das Feld in der Zukunft deaktiviert wird. In Panik flieht Quesra’nol.

Maddrax kann eine Katastrophe, die durch den teilweise wieder freigelegten Kristall droht, gerade noch verhindern. Chandra, die gemeinsam mit Aruula Maddrax heimlich gefolgt ist, wird von Quesra’nol als Geisel genommen. Er will zu seinen Nachkommen zur Erde, nachdem er von dem Schicksal seines Volkes erfahren hat. Mit Chandras Hilfe flüchtet er in den Zeitstrahl.

Kommentar:

Oliver Fröhlich hat seine Feuertaufe bestanden und einen unterhaltsamen Maddrax-Roman vorgelegt. Kurzweilig, spannend und wieder mal eine geniale neue Idee zum Thema Hydriten. Zeitweilig ist der Stil anders, neuartig und gewöhnungsbedürftig. Woran das liegt, kann ich noch nicht einmal sagen. Manche Szenarien und Dialoge zwischen den Charakteren wirken vielleicht noch hölzern und nicht so vertraut. Trotzdem ist der Beitrag überzeugend und gut geschrieben.

Wieder ist die Integration einer Zeitreise der etwas anderen Art gelungen, ohne gegen die Prinzipien des Maddraxkosmos zu verstoßen. Zuerst wirkt Quesra’nol etwas brutal und anders als die modernen Hydriten. Am Ende tut er einem einfach nur Leid. Dieser Part in ferner Vergangenheit war faszinierend und mitreißend, die Flucht und Verfolgungsjagd in der Gegenwart (aus Maddraxsicht) dagegen etwas holprig und überhastet. Insgesamt jedoch ein guter Einstand von Oliver Fröhlich mit einem lesenswerten Roman.