Sternensonde

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MX 270Maddrax
Band 270
Hinter dem schwarzen Tor

Autor: Christian Schwarz
Cover: Royo
Erscheinungsdatum: 25.05.2010
Genre: Postapokalyptische Fantasy-Abenteuer-SF
Zyklus: Schatten

Sternensonde Wertung:
Gut

 

Zusammenfassung:

Vieles scheint sich geändert zu haben in Rooma seit Matts letztem Besuch. Die ewige Stadt macht unter der Regentschaft von Moss einen friedlichen Eindruck - doch hinter der Fassade gärt es. Die Meffia steckt ihre Tentakel nach der Macht aus und illegale Gladiatorenkämpfe sind noch immer an der Tagesordnung. Nur werden die Kämpfe nun an geheimen Orten im Verborgenen ausgetragen. Als Matt und Aruula mit den Andronenreitern hier einen Zwischenstopp machen, werden sie in die gefährlichen Machenschaften hereingezogen. Bei einer Auseinandersetzung mit der Meffia wird Aruula entführt und soll als Gladiatorenkämpferin ausgebildet werden. Matt versucht verzweifelt seine Gefährtin zu retten. Eine Arenameisterin entdeckt Aruula und nimmt sich ihrer an. Auch sie ist eine Kriegerin der dreizehn Inseln und musste ihr Volk aus Schande verlassen. Sie weiß mehr über das dunkle Geheimnis von Moss und verbündet sich mit Aruula um ihn von einem dunklen Familiengeheimnis zu befreien.

Moss gute Seite kämpft gegen die Meffia und deren Handel mit mutierten Früchten, während sein dunkler Bruder immer wieder von ihm Besitz ergreift und ihn zum eigenen Gegenspieler macht. Unter einer Maske wird er zum Gladiator und Schlächter Siilvo. Tumaara und Aruula dringen mit ihren Kräften gemeinsam in Moss’ Geist ein und stellen sich hinter dem „schwarzen Tor“ dem dunklen Gegenspieler. Er offenbart den Frauen das uralte Familiengeheimnis um seine Existenz. Doch auch wenn Siilvo sich in seiner eigenen virtuellen Welt besser auskennt, können Aruula und Tumaara ihn überlisten und vernichten. Nach dem Sieg über den dunklen Bruder wollen die Gefährten Tumaara nach Hause begleiten.

Kommentar:

Die Idee Moss ein zweites dunkles ich zu verpassen fand ich an sich nicht schlecht. Die Umsetzung gefiel mir jedoch nicht immer. Das Geheimnis ist früh zu erahnen und der Ausflug in Moss’ Geist löst das Mysterium um Sillvo auch zeitig auf. Dieser Part war mir etwas zu exotisch. Das Ganze mit den virtuellen Räumen aus seiner Erinnerung in denen sich die Protagonisten wiederfinden erinnerte mich etwas an Matrix und war an sich auch eine gute Idee. Aber irgendwie fehlte mir hier das Gesamtkonzept. Vieles plätschert bis zum Showdown in Moss’ Geist dahin.

Trotzdem erweckte die Rückkehr nach Rom nach so langer Zeit nostalgische Gefühle bei mir als altem Maddrax-Leser. Und auch die schönen Details alter italienischer "Traditionen" mit dem Hütchenspieler und der Meffia werten den Roman wieder auf.