Sternensonde

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MX 272Maddrax
Band 272
Dieser Hunger nach Leben

Autor: Christian Schwarz
Cover: Koveck
Erscheinungsdatum: 22.06.2010
Genre: Postapokalyptische Fantasy-Abenteuer-SF
Zyklus: Schatten

Sternensonde Wertung:
Sehr gut

 

Zusammenfassung:

Im Dezember 1944 stoßen die Nazis bei der Suche nach Öl auf ein seltsam leuchtendes Steinfragment, das sich von der Lebensenergie der Menschen ernährt. Einige Zeit später gerät das Siliziumwesen an Bord eines Flugzeuges in den marsianischen Tachyonenstrahl. In dem Zeitstrahl kollidiert es mit der Blaupause des Schiffes, das bei seiner Rückkehr aus der Neuen Welt ebenfalls Opfer des Strahls wurde.  Der rote Stein geht mit dem Schiff eine Symbiose ein und führt die Blaupause aus dem Strahl. Die Besatzung besteht nun halbstofflich aus seelenlosen Schatten und der Stein, von den Schatten „Mutter“ genannt, lässt die Wesen Lebensenergie sammeln. Dabei scheint es besonders von Tachyonenstrahlung angezogen zu werden. Zwangsläufig wurde „Mutter“ natürlich auf "Strahlgänger" wie Maddrax, Jenny Jennson und alle die deren Weg gekreuzt haben aufmerksam. Das Schiff verfolgt die „strahlenden“ Personen in den folgenden Monaten. Zahlreiche Opfer pflastern ihren Weg und ein Schatten gelangt dabei sogar zum Mond…

Kommentar:

Dies ist die Geschichte der Schatten, oder besser gesagt, der Menschen die sie einmal waren. Was mit dem Roman im Roman eingeleitet wurde, erzählt Christian Schwarz in diesem Band weiter. Darüber hinaus erfahren wir den Weg der Schatten in der Zukunft seit deren auftauchen in der Serie und sehen, wie knapp Matt und Aruula ihnen immer wieder entkommen sind. Dabei wird klar, dass die beiden eigentlich der Grund für deren bisherigen Weg sind. Damit sind sie indirekt mitverantwortlich, was bisher durch die verlorenen Seelen passiert ist.

Nicht nur der Roman ist gut aufgebaut, auch das Gerüst um den Schattenzyklus wurde wieder einmal hervorragend konzipiert. Und auch wenn dieser Roman nur eine Chronik oder Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse darstellt und kaum eigenständigen Inhalt bietet, so ist er trotzdem lesenswert und spannend aus der Perspektive der Schatten erzählt. Alles fügt sich zusammen und Christian Schwarz musste viele Dinge schlüssig unter einen Hut bringen. Dies ist ihm fabelhaft gelungen und erzielt so manchen Aha-Effekt beim Leser, wenn es um ungeklärte Dinge aus der jüngsten Maddraxvergangenheit geht.