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SF 134Sternenfaust
Band 134
Die Wahrheit über Dana Frost

Autoren: Susanne Picard und Sascha Vennemann
Cover: Arndt Drechsler
Erscheinungsdatum: 23.03.2010
Genre: Science-Fiction

Zyklus: Erzengel-Zyklus

Sternensonde Wertung:
Genial

 

Zusammenfassung:

Dana Frost begibt sich zur Brüderschule auf Sirius um Rat und Hilfe gegen ihre unheilbare Krankheit zu finden. Meister William empfiehlt ihr  den Pilgerweg der Christophorer zu gehen. Auf diesem Weg begegnet Dana der Entität, die damals Yngwar Mc Shane in sich aufgenommen hat.  Die Entität kann Dana nicht heilen, will ihr aber helfen. Ein Ort namens „Auge des Universums“ könnte die Lösung sein. Doch Dana lehnt die Hilfe verbittert ab.

Ihr letzter Strohhalm sind nun das Einstein-System und die Genetics. Doch als sie sich dort behandeln lassen will, wird sie zur Gefangenen. Sie begegnet in der Isolation einem telepathisch begabten Jungen namens Daniel, der sie zuerst verrät, ihr später jedoch zur Flucht verhilft. Diese wird zwar verhindert, Dana kann aber Kontakt zu Meister William aufnehmen. Dana hat nicht nur erfahren, dass unter den Genetikern eine Seuche ausgebrochen ist, sondern auch, dass sie selbst eine Genetic ist. Ihre Krankheit hat also ebenfalls ihre Ursache in der Seuche, die bei den genmanipulierten Menschen eine unkontrollierte und unheilbare Zellwucherung auslöst.

Dana kann mit ihren Erkenntnissen und der Hilfe von Wanda Ndogo Lordmanager Canetti unter Druck setzen. Als sie von einer möglichen Lösung im Kampf gegen die Krankheit erzählt, ermöglicht er Dana zusammen mit einer Crew und der Bereitstellung eines Schiffes, sich auf die Suche nach dem Auge des Universums zu begeben.

Kommentar:

Da sieht man mal, wie abwechslungsreich diese Serie sein kann. Der letzte Roman war ein lupenreiner Actionkracher und dieser hier ein emotionsgeladener Sense-of-Wonder-Roman. Und ich muss sagen, diese Variante gefällt mir doch wesentlich besser. Die Story hatte alles, was ein Heftroman haben muss. Eine Prise Mystik, ein wenig Spannung und Action und unerwartete Wendungen und Erkenntnisse. Dana ist eben immer für eine Überraschung gut. Da können wir uns ja mal auf eine besondere Quest mit einer außergewöhnlichen Crew freuen. Superidee, von dem Autorenduo Sascha Vennemann und Susanne Picard überzeugend umgesetzt.

Störend finde ich bei Susannes Romanen eigentlich immer nur ein wenig die vielen Gedankenmonologe der Protagonisten. Diese wirken nicht immer überzeugend und etwas aufgesetzt. Also wenn ich mich an etwas erinnere, dann denke ich nicht die ganzen Erlebnisse inklusive Jahreszahl durch, da ich die Fakten ja kenne. Aber das sind Kleinigkeiten die in diesem tollen Roman keinerlei Punktabzüge nach sich ziehen.

Dieter Krämer (Sternensonde)

Weitere Lesermeinungen:

Hermes (Bastei-Forum)
Genial
Dana Frost sucht in der Brüderschule auf Sirius Hilfe gegen ihre heimtückische Krankheit. Vergeblich! Auf dem Pilgerweg der Christophorer hat seine jedoch eine Begegnung und danach führt sie ihr Weg in die Systeme der Genetecs, die allerdings mit eigenen Problemen zu kämpfen haben.

Susanne Picard und Sascha Vennemann, zwei der besten Sternenfaustautoren, überzeugen auch als Duo. Ein Roman voller Ideen und spannender Wendungen. Völlig unerwartet trifft den Leser die Nachricht, Dana Frost gehört zu den Genetics! Viele alte Bekannte kreuzen den Weg: Bruder William, die Entität, Wanda Ndogo. Aber mit Daniel wird auch eine interessante neue Figur eingeführt.

Und am Ende wird die Grundlage gelegt für eine spannende Quest. Ein neues Kommando für Dana Frost.

Ich bin schlicht und einfach begeistert. Nur an einer einzigen Stelle habe ich gestutzt. Wynton R. Canetti als Lordmanager? Das Ende von Band 92 "Widerstand" hat da doch irgendwie andere Erwartungen geweckt.