Sternensonde

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SF 136Sternenfaust
Band 136
Flammenschwert

Autoren: Guido Seifertund Sascha Vennemann
Cover: Arndt Drechsler
Erscheinungsdatum: 20.04.2010
Genre: Science-Fiction

Zyklus: Erzengel-Zyklus

Sternensonde Wertung:
Gut

 

Zusammenfassung:

Der Angriff der Solaren Welten auf die Heimatwelt der Kridan ist durch den Eingriff der Quallen zum scheitern verurteilt. Mysteriöserweise bleibt die STERNENFAUST verschont. Bei einer Rettungsaktion erleidet der neue Captain, Cody Mulcahy, lebensgefährlich Kopfverletzungen. Ihm wird daraufhin zur Heilung ein Chip eingepflanzt, der ihm ein fotografisches Gedächtnis verleiht. Und in den Trümmern des Frachtraums wird Adric entdeckt, der als blinder Passagier mitgereist war. Auch er bleibt weitestgehend unverletzt und kann geborgen werden. Gleichzeitig greifen die Quallen das System an, in dem der Fixstrom erzeugt wurde. Nur Stephen Baxter und von Schlichten können dem Inferno entkommen.

Derweil decken Gondrel Harath und die Christophorernovizin Frida auf J'ebeem mit Hilfe des Erdanaar Turanor einen Teil der Intrige auf. Der Abtrünnige Erdanaar Zaruk schürte aus dem Verborgenen den Konflikt zwischen Menschen und Kridan. Ein Parasit der dem Raisa eingepflanzt wurde, ist für dessen Beeinflussung verantwortlich. Bei der Konfrontation zwischen den beiden Erdanaar wird Zaruk von Turanor getötet.

Inzagi bittet Taglieri aus einem Bauchgefühl heraus, Adric weiterhin an Bord der STERNENFAUST zu behalten.

Kommentar:

Guter Abschluss des Zweiteilers von Seifert und Vennemann, der jedoch deutlich schwächer als der Vorgänger erscheint. Der Wiederaufbau des Spannungsbogens am Anfang des zweiten Teils dauert definitiv zu lange und verschwindet in dem Rückzugskampf der Sternenfaust. Dann wird mit Codys und Adrics Geschichte wieder Interesse geweckt und auch die Auflösung der Hintergründe zum neuen Kridankonflikt liest sich flüssig und ist interessant. Dennoch war schon vieles klar und vorhersehbar, der letztendliche Aha-Effekt fehlte gänzlich.

Dieter Krämer (Sternensonde)

Weitere Lesermeinungen aus dem Bastei Forum:

Hermes:
Sehr gut

Der zweite Teil von Guido Seifert und Sascha Vennemann. Und im Gegensatz zum ersten Teil meine ich diesmal an einigen Stellen deutlich zwei unterschiedliche Stile/Autoren zu erkennen.

Der Band kommt nicht ganz an den Vorgänger heran. Dennoch steckt er voller Dramatik, Action und überraschender Wendungen. Der Chip verspricht noch einige interessante Implikationen. Man fragt sich ausserdem, was steckt hinter Adric? Gibt es einen Spion auf der STERNENFAUST? Besteht es tatsächlich eine Verbindung zwischen den Quallen und den Toten Göttern? Die Teile über die Ereignisse um Gondrel Harath hätten aber ruhig ein wenig ausführlicher sein können.