Sternensonde

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SF 142Sternenfaust
Band 142
Der Tele-Ring der Alendei

Autoren: Guido Seifert
Cover: Arndt Drechsler
Erscheinungsdatum: 13.07.2010
Genre: Science-Fiction

Zyklus: Erzengel-Zyklus

Sternensonde Wertung:
Genial

 

Zusammenfassung:

Die Flotte der J’ebeem unter dem Kommando von Gerser Tamris startet zu einem Rachefeldzug gegen die Alendei. Diese wägen ihre Reaktion auf den Angriff ab und entscheiden sich für eine Waffe, die seit ewigen Zeiten nicht mehr zur Anwendung kam. Die Alendei leisteten einen Schwur, der nun in einer ausweglosen Situation gebrochen wird. Die hochentwickelten Wesen bilden mit ihren Schiffen und ihren mentalen Kräften einen Tele-Ring, welcher die durch die Gravitationskräfte außer Gefecht gesetzten Angreifer in einen Transportstrahl zieht. Die Schiffswracks der J’ebeem werden zum Weltraumfriedhof abgestrahlt, womit die Ursache für dessen Entstehung geklärt wäre. Doch der Einsatz des Tele-Ring hat eine verheerende Nebenwirkung. Die ominösen Quallen werden aus einem unbekannten Kontinuum auf den Plan gerufen und vernichten Helemaii'nu, die Heimatwelt der Alendei.

An Bord der STERNENFAUST, die auf dem Schiffsfriedhof nach Spuren der Toten Götter sucht, gelingt es Dr. Tregarde unterdessen den 40.000jährigen Tiefschlaf des Fal'Zie Yaag, der in einem Kryobehälter aus einem der Wracks gerettet werden konnte, zu beenden. Die Menschen werden Zeuge der Abstrahlung der J’ebeem-Wracks und retten einige Überlebende, darunter auch Gerser Tamris. Nach dem Verschwinden der Quallen versucht die Solare Flotte so viele Alendei wie möglich zu evakuieren, bevor deren Welt endgültig untergeht.

Kommentar:

Grandioser zweiter Teil, der an Dramatik nicht zu überbieten ist. Die J’ebeem sind kläglich gescheitert, die Alendei wurden hart für den Einsatz ihrer Superwaffe bestraft. Nebenbei werden viele brennende und lange offene Fragen beantwortet. Der Weltraumfriedhof hat nun seine Herkunft genauso offenbart, wie die Ursache für das Auftreten der „Erzengel“. Der Fixstrom erzeugt wohl dieselben physikalischen Gegebenheiten wie der Telering der Alendei und ermöglicht so den Quallen den Übergang in das Einsteinuniversum. So lautet jedenfalls meine Theorie aus den Fakten der letzten beiden Hefte.

Soviel Spaß hat mir Sternenfaust lange nicht gemacht. Wie schon beim letzten Heft erwähnt, ist diese Art von Romanen genau das, was ich von einer Science-Fiction-Serie erwarte.